+49 7152 9259-0
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| 07.10.2026, 20:00 Uhr | Weiterleiten |
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THEATER in der LIST Hannover |
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Ein Mann ist am Ende. Julien steht auf dem Stuhl, den Strick um den Hals. Der Psychiater wünscht sich ein Gehen ohne Stress, ein Verschwinden ohne weitere Erklärungen. Folglich gibt es auch keinen Abschiedsbrief an Ehefrau Maud, die vor vollendete Tatsachen gestellt werden soll, allerdings einen Strich durch diese Rechnung macht: Sie kehrt früher nach Hause zurück als geplant und erwischt ihren Mann noch quicklebendig.
Sich nach dreißig Jahren Ehe einfach mal für immer aus dem Staub machen, ist die eine Sache. Aber ohne Abschiedsbrief zu verschwinden, ist eine andere. Wie hat sich Julien das alles vorgestellt? Abhauen, ohne irgendetwas zu regeln, zu ordnen, nachvollziehbar zu hinterlassen? War der Vorsatz, alles an ihr hängen zu lassen? Gab es da überhaupt einen Vorsatz?
Es entwickelt sich ein Gespräch, in dem viele komische Momente, treffsichere Pointen, aber auch die großen Fragen des Lebens auf den Tisch kommen. Kindheitserinnerungen reihen sich an Geständnisse, die Suche nach Sinn an den Wunsch nach Abrechnung. Ein Paar steigt in den Ring, bereit, einander K.O. zu hauen – oder vielleicht am Ende doch das frühere gemeinsame Vergnügen jenseits des Kampfes wiederzufinden?
Das Theater in der List tritt für diese gleichzeitig federleichte und gedankenschwere Komödie in mittlerweile bewährter Besetzung an. Nach den Erfolgen von „Die Deutschlehrerin“ und „Fremd die Heimat“ sind Christiane Ostermayer und Willi Schlüter in der Regie von Kay Szacknys zu sehen. Und freuen sich bereits darauf, nach ernsteren Abenden auch mal wieder das heitere Genre geben zu dürfen.